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Herzlich willkommen!

Eine universelle Theorie & Therapie der Erkrankungen des zentralen Nervensystems

 

Evidenzgrade

 

Glucostatische Theorie

 

Reizverarbeitung (Grundlagen)

 

Selfish-Brain-Theorie

 

 

 

 

 

 

 

 

Glossar

 

 

 

Hinweise

 

Die Glossarseite enthält einen sich im Aufbau befindenden Schlagwortkatalog (A ‑ Z).

 

Dort stehen ausführlichere Informationen zu allgemeinen Themen und Begriffen aus den Bereichen Physiologie, Neurologie, Psychiatrie und Psychologie, die im Zusammenhang mit den Themen dieser Web-Publikation von Interesse sind.

 

 

 

 

Evidenzgrade der Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ)

 

Die Qualität von Aussagen über Therapiewirkungen und -nebenwirkungen, Präventionen oder Ursachen von Erkrankungen hängt unter anderem davon ab, welche Aussagekraft bzw. wissenschaftliche Basis die dazu durchgeführten klinischen Studien oder Expertenmeinungen haben.

 

Die US-amerikanische Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ) ist eines der Institute, das die Qualität wissenschaftlicher Aussagen messbar machen will, indem sie dafür verschiedene Evidenzgrade definiert hat. Es gibt noch vergleichbare Skalen anderer Institutionen, beispielsweise des Centre for Evidence‑based Medicine (CEBM) der University of Oxford, U. K. (Quelle: https://www.cebm.net/...).

 

Die AHRQ-Skala reicht von 1a bis 5 und stellt eine Grundlage der Evidenzbasierten Medizin (EbM) dar. Demnach sinkt die wissenschaftliche Aussagekraft bzw. deren Relevanz mit zunehmendem Evidenzgrad. Man bezieht sich bei der Bewertung auf Qualitätseinstufungen der zugrunde liegenden Studien bzw. Expertenmeinungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Evidenzgrad 1a charakterisiert damit eine qualitativ besonders hochwertige wissenschaftliche Aussage; die beiden ersten Stufen 1a und 1b werden auch als „Goldstandard der Evidenzbasierten Medizin“ bezeichnet.

 

Die Kritik an diesen Empfehlungen betrifft ihre starke Formalisierung und Einschränkung auf ausschließlich ein Kriterium zur Bewertung der Qualität wissenschaftlicher Aussagen. Beispielsweise werden Manipulationsmöglichkeiten bei der Studiendurchführung, die Interpretationsqualität oder die Methodikenauswahl bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Auch sind die qualitativen Anforderungen, zum Beispiel an ein „anspruchsvolles Studien-Design“, nicht ausreichend definiert.

 

Auch über den Sinn oder Unsinn einer wissenschaftlichen Fragestellung sagt eine Bewertung nach Evidenzgraden nichts aus.

 

Dennoch ist die Verwendung einer Skala von Evidenzgraden zur Beurteilung wissenschaftlicher Aussagen sinnvoll. Sie sollte jedoch als ein notwendiges, aber nicht unbedingt hinreichendes Kriterium verstanden werden.

 

 

 

 

 

 

(wird fortgesetzt)

 

 

Glucostatische Theorie

 

 

 

 

Grundlagen der Reizverarbeitung

 

 

 

 

Selfish-Brain-Theorie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Begriff: Glossarbeschreibung hier.